Sigrid Klausmann ist eine deutsche Dokumentarfilmregisseurin, Drehbuchautorin und Produzentin. Viele kennen sie auch als Ehefrau des Schauspielers Walter Sittler, mit dem sie seit 1985 verheiratet ist. Das Paar hat drei gemeinsame Kinder und arbeitet regelmäßig an Filmprojekten. Die gebürtige Schwarzwälderin hat sich daneben eine eigene berufliche Laufbahn aufgebaut. Vor allem ihre Dokumentarfilme über Kinder und Jugendliche fanden internationale Anerkennung.
Kurzbiografie von Sigrid Klausmann
| Merkmal | Details |
|---|---|
| Attribut | Details |
| Vollständiger Name | Sigrid Klausmann |
| Auch bekannt als | Sigrid Klausmann-Sittler |
| Geburtsjahr | 1955 |
| Alter | 71 Jahre (2026) |
| Geburtsort | Furtwangen im Schwarzwald, Deutschland |
| Nationalität | Deutsch |
| Beruf | Dokumentarfilmregisseurin, Drehbuchautorin und Produzentin |
| Ausbildung | Staatlich geprüfte Sport- und Gymnastiklehrerin |
| Familienstand | Verheiratet mit Walter Sittler seit 1985 |
| Kinder | Drei: Jennifer, Benedikt und Lea-Marie Sittler |
| Bekannt für | Nicht ohne uns!, Girls Don’t Cry, 199 Kleine Held*innen |
| Körpergröße | Nicht öffentlich bestätigt |
| Vermögen | Nicht öffentlich bekannt |
Wer ist Sigrid Klausmann?
Sigrid Klausmann kam 1955 in Furtwangen im Schwarzwald zur Welt. Die auch unter dem Namen Sigrid Klausmann-Sittler bekannte Regisseurin arbeitete zunächst als Sportlehrerin und Choreografin. Erst später wandte sie sich dem Film zu. Dabei konzentrierte sie sich besonders auf gesellschaftliche Fragen und die Lebensbedingungen junger Menschen.
Bekannt wurde sie vor allem durch die Dokumentarfilme Nicht ohne uns! und Girls Don’t Cry. Beide Produktionen lassen Menschen aus verschiedenen Ländern zu Wort kommen und zeigen ihre persönlichen Erfahrungen und Lebensumstände.
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Sigrid Klausmann: Alter, Herkunft und Familie
Im Oktober 2026 ist Sigrid Klausmann 71 Jahre alt. Geboren wurde sie 1955 in Furtwangen, wo sie mit sechs Geschwistern aufwuchs. Die Familie hatte wenig Geld, doch ihre Kindheit beschrieb sie später als liebevoll und von Vertrauen und Zusammenhalt geprägt.
Ihre Eltern waren Leonie und Benedikt Klausmann. Sie begegneten sich 1946 bei einer Tanzveranstaltung und blieben 64 Jahre miteinander verheiratet. Benedikt starb 2011, Leonie zehn Jahre später im Alter von 95 Jahren. Das Leben ihrer Mutter machte die Regisseurin später zum Thema eines persönlichen Dokumentarfilms.
Sigrid Klausmann früher: Ausbildung und erste Karriere
Zwischen 1972 und 1974 ließ sich Sigrid Klausmann zur staatlich geprüften Sport- und Gymnastiklehrerin ausbilden. Danach unterrichtete sie bis 1985 an verschiedenen Einrichtungen, darunter die Schule Schloss Salem. Die tägliche Arbeit mit Kindern und Jugendlichen beeinflusste auch ihre spätere Berufswahl.
Ab 1979 widmete sie sich verstärkt Modern Dance und Choreografie. Zu ihren Bühnenarbeiten gehörten Die Räuber von Kardemomme (1992), Der überaus starke Willibald (1996) sowie das Tanztheaterstück Freiheit (1997).
Rund zwei Jahrzehnte war sie als Choreografin tätig. Was sie dabei über Tanz, Bewegung und pädagogische Arbeit lernte, floss später auch in ihre Dokumentarfilme ein.

Sigrid Klausmann und Walter Sittler: Ihre Ehe
Sigrid Klausmann und Walter Sittler kamen in den 1980er-Jahren zusammen, lange bevor sie gemeinsame Filmprojekte verwirklichten. In einem Interview mit Bayern 1 im Mai 2026 erzählte die Regisseurin von ihrer ersten Begegnung. Besonders Sittlers Stimme habe sie damals beeindruckt.
Ihre Beziehung wurde schnell ernst. Bereits ungefähr ein Jahr nach dem ersten Kennenlernen bekamen sie ihr erstes Kind. Aus dieser frühen Verbundenheit entwickelte sich eine Ehe, die auch mehr als vier Jahrzehnte später noch besteht.
Wann war die Hochzeit von Sigrid Klausmann und Walter Sittler?
Geheiratet wurde 1985. Im Jahr 2025 konnte das Ehepaar deshalb seinen 40. Hochzeitstag feiern. In Interviews sprechen beide darüber, wie wichtig ihnen Vertrauen, gegenseitiger Respekt und persönliche Freiheit innerhalb ihrer Beziehung sind.
Auch beruflich ergänzen sie sich: Während sie häufig Regie führt, unterstützt Walter Sittler ihre Projekte als Produzent.
Sigrid Klausmann Kinder: Drei gemeinsame Kinder
Sigrid Klausmann und Walter Sittler sind Eltern von drei erwachsenen Kindern: Jennifer, Benedikt und Lea-Marie Sittler. Ihr Familienleben halten sie weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus. Über die beruflichen Wege ihrer Kinder sind dennoch einige Einzelheiten bekannt.
Jennifer Sittler sammelte Erfahrungen als Schauspielerin und war auch theaterpädagogisch tätig. Über ihren Bruder Benedikt ist öffentlich deutlich weniger bekannt. Seine Mutter erzählte 2026, dass er in Italien lebt und eine der beiden Töchter in Schweden wohnt.
Lea-Marie Sittler ist Musikerin und Komponistin
Lea-Marie Sittler ist ebenfalls künstlerisch tätig. Sie arbeitet als Musikerin und Komponistin und steuerte bereits Musik zum Dokumentarfilm Nicht ohne uns! bei.
Für den Dokumentarfilm Girls Don’t Cry war sie für den gesamten Soundtrack verantwortlich. Ihre Mutter erläuterte später, dass sie ihr diese Aufgabe wegen ihrer musikalischen Fähigkeiten anvertraut habe.
Sigrid Klausmann als Großmutter
Mittlerweile ist die Regisseurin Großmutter. Im Frühjahr 2026 berichtete sie von ihrer Enkeltochter, die in ihrer Nähe wohnt. Damals erzählte sie auch, dass ein weiteres Enkelkind erwartet werde.
Die Geburt ihrer Enkeltochter hatte unmittelbaren Einfluss auf ihre Filmarbeit. Ihr widmete sie den Dokumentarfilm Girls Don’t Cry, in dem es um die Lebensbedingungen junger Mädchen geht.
Karriere und Filme von Sigrid Klausmann
Mit Fliegen wirst du noch! begann 2007 die Laufbahn von Sigrid Klausmann als Dokumentarfilmregisseurin. Im Mittelpunkt steht ein kasachischer Stelzen-Artisten. Der Film markierte für sie einen beruflichen Neuanfang, bei dem sie ihre pädagogische Erfahrung erstmals mit dokumentarischem Erzählen verband.
Im Jahr 2008 entstand Lisette und ihre Kinder, ein Film über eine Erzieherin mit langjähriger Berufserfahrung. Für Thomas Hitzlsperger und die Township Kinder aus dem Jahr 2010 begleitete sie den ehemaligen Fußballnationalspieler nach Südafrika.
In DaHeim (2012) richtete sie ihre Kamera auf Kinder und Jugendliche, die in einem Heim leben. Auch in anderen Filmen verbindet sie gesellschaftliche Themen mit den persönlichen Erfahrungen der Menschen, die sie begleitet.
„Nicht ohne uns!“ und das Projekt „199 Kleine Held*innen“
Einer ihrer bekanntesten Filme ist Nicht ohne uns!, der 2017 in die deutschen Kinos kam. Darin begleitet sie 16 Kinder aus 15 Ländern auf ihrem Schulweg. Die Kinder erzählen selbst von ihren Familien, ihren Ängsten, ihrer Bildung und ihren Wünschen für die Zukunft.
Der Film gehört zum internationalen Projekt 199 Kleine Held*innen, dessen Idee von Walter Sittler stammt. Seine Frau verantwortete die künstlerische Leitung. Im Mittelpunkt steht das Anliegen, Kinder aus aller Welt selbst über ihr Leben sprechen zu lassen.
„Leonie und der Weg nach oben“
Mit Leonie und der Weg nach oben widmete sich die Regisseurin ihrer Mutter. Über mehrere Jahre dokumentierte sie Gespräche über Leonies Kindheit, die Nachkriegszeit, ihre Ehe und das Älterwerden.
Aus den zunächst für die Familie bestimmten Aufnahmen entstand ein Dokumentarfilm über Liebe, Verlust und die eigene Familiengeschichte. Vorgestellt wurde die Produktion 2020 bei den Biberacher Filmfestspielen.
„Girls Don’t Cry“: Ihr Film von 2026
In ihrem jüngsten großen Dokumentarfilm Girls Don’t Cry stehen sechs Mädchen aus verschiedenen Ländern im Mittelpunkt. Sie sprechen über die Herausforderungen ihres Alltags, gesellschaftliche Erwartungen und darüber, wie sie ihr Leben selbst gestalten möchten.
Seine Weltpremiere feierte der Film im März 2025 beim BUFF Filmfestival in Malmö. Der deutsche Kinostart folgte am 30. April 2026. Walter Sittler beteiligte sich an der Produktion, während Tochter Lea-Marie die Filmmusik schrieb.
Auszeichnungen und gesellschaftliches Engagement
Für ihre Arbeit als Filmemacherin wurde Sigrid Klausmann mehrfach ausgezeichnet. Ihr Dokumentarfilm Nicht ohne uns! erhielt 2016 beim Kinder-Medien-Festival Goldener Spatz die Auszeichnung als bester Dokumentarfilm. Hinzu kamen weitere Preise auf internationalen Filmfestivals.
Auch der Dokumentarfilm Girls Don’t Cry erhielt Auszeichnungen, darunter den Bridging the Borders Award beim LUCAS-Festival 2025. Von der Deutschen Film- und Medienbewertung bekam die Produktion außerdem das Prädikat besonders wertvoll.
Über ihre Filmarbeit hinaus setzt sich Klausmann für Kinderrechte ein. Seit 2015 wird sie als Schirmherrin des Kinderschutzbundes Stuttgart geführt. Ihre Dokumentarfilme kommen auch bei Veranstaltungen an Schulen zum Einsatz.
Sigrid Klausmann: Größe, Vermögen und Privatleben
Wie groß Sigrid Klausmann ist, wurde öffentlich nicht bestätigt. Verlässliche Angaben zu ihrem Gewicht oder anderen Körpermaßen liegen ebenfalls nicht vor.
Ihr Vermögen ist ebenfalls nicht bekannt. Zu ihren beruflichen Tätigkeitsfeldern gehören Filmregie, Drehbucharbeit, Produktion und Buchveröffentlichungen. Konkrete Einkommenszahlen wurden jedoch nicht veröffentlicht.
Seit vielen Jahren lebt die Regisseurin im Raum Stuttgart. Über ihren Alltag und ihre privaten Interessen ist wenig bekannt, denn in der Öffentlichkeit spricht sie überwiegend über ihre berufliche Arbeit.
Was macht Sigrid Klausmann heute?
Im Jahr 2026 rückte Sigrid Klausmann mit der Veröffentlichung von Girls Don’t Cry erneut in den Blickpunkt. Zusammen mit Walter Sittler präsentierte sie den Film und gab Interviews, in denen beide über ihre Familie, ihre Ehe und die gemeinsame Arbeit sprachen.
Sie kündigte zugleich an, dass Girls Don’t Cry ihr letzter großer Dokumentarfilm sein solle. In Zukunft möchte sie sich mehr Zeit für ihre Familie nehmen. Ihre bereits entstandenen Filme will sie jedoch weiterhin bei Veranstaltungen zeigen und für die Bildungsarbeit nutzen.
Häufig gestellte Fragen
Wer ist Sigrid Klausmann?
Sigrid Klausmann ist eine deutsche Dokumentarfilmregisseurin, Drehbuchautorin und Produzentin. Sie ist außerdem die Ehefrau des Schauspielers Walter Sittler.
Wie alt ist Sigrid Klausmann?
Sigrid Klausmann wurde 1955 in Furtwangen im Schwarzwald geboren. Im Jahr 2026 ist sie 71 Jahre alt.
Seit wann sind Sigrid Klausmann und Walter Sittler verheiratet?
Sigrid Klausmann und Walter Sittler sind seit 1985 verheiratet. Im Jahr 2025 feierten sie ihren 40. Hochzeitstag.
Wie viele Kinder hat Sigrid Klausmann?
Sigrid Klausmann hat mit Walter Sittler drei gemeinsame Kinder: Jennifer, Benedikt und Lea-Marie Sittler.
Welche Filme hat Sigrid Klausmann gedreht?
Zu ihren bekanntesten Dokumentarfilmen gehören Nicht ohne uns!, Leonie und der Weg nach oben und Girls Don’t Cry.
Fazit
Sigrid Klausmann hat sich neben ihrem bekannten Ehemann eine eigenständige und erfolgreiche Karriere aufgebaut. Ihre berufliche Entwicklung führte sie von der Sportlehrerin über die Choreografie bis zur international ausgezeichneten Dokumentarfilmregisseurin.
Die Ehe mit Walter Sittler, ihre drei Kinder und ihr Einsatz für gesellschaftliche Themen sind wichtige Teile ihres Lebens. Mit Filmen wie Nicht ohne uns! und Girls Don’t Cry erzählt sie Geschichten, die auch für kommende Generationen von Bedeutung sind.
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