Joseph M’Barek wurde als Schauspieler bekannt, arbeitet inzwischen aber vor allem als Filmproduzent. Der jüngere Bruder von Elyas M’Barek stand unter anderem für „Sommersturm“, „Grenzverkehr“ und „Die Welle“ vor der Kamera. Seine spätere Laufbahn führte ihn von der Filmakademie Baden-Württemberg zu Produktionen wie „5 Jahre Leben“, „Curveball“ und „Extrawurst“. Während diese beruflichen Stationen gut dokumentiert sind, ist über sein Privatleben und sein Vermögen wenig Verlässliches bekannt.
Kurzbiografie von Joseph M’Barek
| Merkmal | Angaben |
|---|---|
| Vollständiger Name | Joseph M’Barek |
| Geburtsdatum | 28. Mai 1986 |
| Alter | 40 Jahre (Stand: Oktober 2026) |
| Geburtsort | München, Deutschland |
| Herkunft | Österreichische und tunesische Familienwurzeln |
| Beruf | Filmproduzent und Schauspieler |
| Ausbildung | Filmproduktion an der Filmakademie Baden-Württemberg, Diplomjahr 2012 |
| Familie | Brüder: Elyas M’Barek und Raphael M’Barek |
| Bekannte Schauspielrollen | Sommersturm (2004), Grenzverkehr (2005), Die Welle (2008) |
| Bekannte Filmproduktionen | 5 Jahre Leben (2013), Traumfabrik (2019), Die Känguru-Chroniken (2020), Curveball (2021), Extrawurst (2026) |
| Beziehungsstatus | Öffentlich nicht bestätigt |
| Auszeichnungen und Anerkennung | Nominierung für den FIRST STEPS NO FEAR Award (2013) |
| Geschätztes Vermögen | Nicht öffentlich bekannt; keine verlässliche Schätzung verfügbar |
Joseph M’Barek: Herkunft, Eltern und Geschwister
Joseph M’Barek wurde am 28. Mai 1986 in München geboren. Sein Vater stammt aus Tunesien und arbeitete nach biografischen Angaben als Programmierer; seine Mutter ist Österreicherin und war als Krankenschwester tätig. Die Familie lebte in München. Über Josephs Schulzeit und die näheren Umstände seiner Kindheit gibt es kaum gesicherte öffentliche Informationen.
Sein älterer Bruder Elyas M’Barek, geboren am 29. Mai 1982, wurde durch „Türkisch für Anfänger“ und die „Fack ju Göhte“-Filme bekannt. Ein weiterer Bruder ist Raphael M’Barek, der in Medienberichten als Fitnesstrainer beschrieben wird. Joseph und Elyas arbeiteten auch gemeinsam an einem Filmprojekt. Wie sie ihre Beziehung privat gestalten, ist dagegen nicht öffentlich dokumentiert.
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Vom Kinderdarsteller zum Kinogesicht
Seine Schauspielkarriere begann Joseph bereits als Kind. 1997 spielte er in „Die Apothekerin“ Hellas Bruder und wirkte in der Fernsehserie „Frauenarzt Dr. Markus Merthin“ mit. Weitere Fernsehauftritte folgten, darunter „Mein erster Freund, Mutter und ich“, „Ein Fall für zwei“ und „Kommissar Stolberg“.
„Sommersturm“, „Grenzverkehr“ und „Die Welle“
In Marco Kreuzpaintners Jugenddrama „Sommersturm“ (2004) übernahm Joseph die Rolle Ferdinand, genannt Ferdl. Der Film beschäftigt sich mit Freundschaft, Identität und dem Erwachsenwerden. Ein Jahr später spielte er Hunter in Stefan Betz’ Komödie „Grenzverkehr“ (2005), einen der jugendlichen Hauptcharaktere. Beide Produktionen machten ihn als Darsteller im deutschen Jugend- und Unterhaltungskino sichtbar.
2008 war er in Dennis Gansels „Die Welle“ als Thorben zu sehen, während sein Bruder Elyas die Figur Sinan spielte. Der am 13. März 2008 gestartete Film zeigt, wie ein schulisches Experiment über autoritäre Herrschaft außer Kontrolle gerät. Die Brüder wirkten damit an derselben Produktion mit, spielten dort jedoch keine Brüder.
Zu seinen weiteren Arbeiten zählen „Kein Bund fürs Leben“ und die ARD-Serie „Sturm der Liebe“, in der er Jimmy Engelhard spielte. Datenbanken weichen bei der Anzahl seiner Folgen voneinander ab; gesichert ist sein Auftritt in mehreren Episoden. 2012 übernahm er in „Countdown – Die Jagd beginnt“ die Rolle Lars Baumann. Danach rückte die Arbeit hinter der Kamera in den Vordergrund.
Ausbildung und Einstieg in die Filmproduktion

Joseph studierte an der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg im Bereich Produktion beziehungsweise International Producing. Das offizielle Alumni-Verzeichnis nennt 2012 als Diplomjahr und „5 Jahre Leben“ als Diplomprojekt. Die Hofer Filmtage datieren das Ende seiner Studienzeit auf 2011. Die Angaben müssen sich nicht widersprechen, sollten aber nicht zu einem einzigen gesicherten Abschlussdatum vermischt werden.
Schon während seiner Ausbildung arbeitete Joseph an Kurzfilmen wie „Kracht“ und „Rausch“ als Produzent sowie bei „Lys“ in der Produktionsleitung. Später war er laut seiner Festivalbiografie für Odeon Entertainment, Die Film GmbH, Sam Film und ARRI Productions tätig. Diese Stationen zeigen seine Entwicklung von der Schauspielerei zur praktischen und organisatorischen Filmarbeit.
„5 Jahre Leben“: Ein prägendes Projekt
Mit „5 Jahre Leben“ produzierte Joseph ein Drama von Stefan Schaller über Murat Kurnaz, der jahrelang ohne Anklage im US-Gefangenenlager Guantánamo inhaftiert war. Sascha Alexander Geršak übernahm die Hauptrolle. Der Film feierte im Januar 2013 Festivalpremiere und kam im Mai desselben Jahres regulär in die deutschen Kinos.
Beim Filmfestival Max Ophüls Preis erhielt die Produktion den Interfilm-Preis und den Preis der Jugendjury. Joseph wurde 2013 für den FIRST STEPS NO FEAR Award nominiert, gewann ihn jedoch nicht. Diese persönliche Nominierung ist von den Auszeichnungen des Films zu unterscheiden.
Erfolgreiche Produktionen und Auszeichnungen
Später war Joseph als Koproduzent an „Traumfabrik“ (2019) und „Curveball – Wir machen die Wahrheit“ beteiligt; „Curveball“ startete 2021 regulär in Deutschland. Für „Die Känguru-Chroniken“ (2020) wird er als Executive Producer geführt. Die unterschiedlichen Berufsbezeichnungen beschreiben projektabhängige Aufgaben und lassen keine Rückschlüsse auf konkrete Honorare zu.
„Curveball“ beschäftigt sich mit einem politisch brisanten Kapitel der jüngeren Geschichte. Der Film erhielt beim Deutschen Filmpreis 2021 die Auszeichnung Bester Spielfilm in Bronze. Dieser Preis ging an die offiziell genannten Produzenten, nicht persönlich an Joseph. Die Auszeichnung gehört dennoch zum beruflichen Umfeld seiner Filmografie.
Neuere Projekte: STUDIOCANAL, „Stiller“ und „Extrawurst“
Laut der Biografie der Internationalen Hofer Filmtage von 2024 arbeitet Joseph seit 2020 für STUDIOCANAL Deutschland. Beim Film „Stiller“, einer Verfilmung des Romans von Max Frisch unter der Regie von Stefan Haupt, wird er bei IMDb als Creative Producer für STUDIOCANAL geführt. Andere Produktionsverzeichnisse nennen ihn allerdings nicht einzeln. Der Film kam am 30. Oktober 2025 in die deutschen Kinos.
Als Creative Producer ist Joseph auch für „Extrawurst“ dokumentiert. Die Komödie von Marcus H. Rosenmüller startete am 15. Januar 2026, mit Hape Kerkeling, Christoph Maria Herbst, Fahri Yardım und Anja Knauer in der Besetzung. Die Geschichte entwickelt sich aus einem Streit um einen zusätzlichen Grill in einem Tennisverein.
Nach Angaben des Branchenmediums Cineuropa hatte „Extrawurst“ bis August 2026 mehr als zwei Millionen Kinobesuche erreicht. Das ist ein Erfolg der gesamten Produktion, sagt aber nichts über Josephs persönliche Einnahmen aus.
Auch außerhalb von Filmproduktionen übernahm er Aufgaben in der Branche. Im Oktober 2024 saß er mit Constanze Guttmann und Verena Gräfe-Höft in der Jury des Pharos Shiver Screen Award bei den Internationalen Hofer Filmtagen. Die Jury zeichnete „En attendant la nuit“ von Céline Rouzet aus. Ihre veröffentlichte Begründung ist eine gemeinsame Stellungnahme und kein individuelles Interview Josephs.
Joseph M’Barek: Geschätztes Vermögen und Einnahmequellen
Eine belastbare Schätzung zum Vermögen von Joseph M’Barek liegt nicht vor. Es gibt weder öffentlich bestätigte Angaben über sein Einkommen noch überprüfbare Unterlagen zu seinem Besitz. Konkrete Summen auf Prominentenseiten wären deshalb allenfalls unbestätigte Schätzungen, sofern ihre Berechnung überhaupt nachvollziehbar ist.
Seine dokumentierten Tätigkeiten als Schauspieler und Produzent zeigen mögliche Einkommensquellen: Schauspielgagen, Vergütungen für Produktionsarbeit und, abhängig von individuellen Verträgen, etwaige wirtschaftliche Beteiligungen. Ob Joseph solche Beteiligungen besitzt und wie hoch seine Honorare ausfallen, ist nicht bekannt.
Ebenso wenig gibt es belastbare Informationen über Immobilien, eigene Unternehmensanteile oder private Investitionen. Aus den Besucherzahlen seiner Filme oder dem Vermögen seines Bruders lässt sich seine finanzielle Situation nicht ableiten. Sein beruflicher Erfolg und sein persönlicher Vermögensstand sind deshalb getrennt zu betrachten.
Privatleben: Frau, Freundin und Kinder
Ob Joseph M’Barek eine Frau oder Freundin hat, verheiratet ist oder Kinder hat, ist nicht zuverlässig öffentlich bestätigt. Fehlende Informationen über eine Partnerschaft bedeuten weder, dass er alleinstehend ist, noch, dass er keine Kinder hat. Auch über seine sexuelle Orientierung sollte ohne eine persönliche Selbstaussage nicht spekuliert werden.
Seine Körpergröße wird in einzelnen Datenbanken angegeben, lässt sich aber nicht unabhängig verifizieren. Bilder aus seiner früheren Karriere finden sich vor allem im Umfeld von „Sommersturm“, „Grenzverkehr“ und „Die Welle“. Neuere Aufnahmen stehen eher mit Festivals oder Produktionsprojekten in Verbindung.
Anders als Elyas steht Joseph selten im Mittelpunkt der Unterhaltungspresse. Seine öffentliche Präsenz ist stärker mit seiner beruflichen Tätigkeit verbunden, während sein familiärer und persönlicher Alltag weitgehend privat bleibt.
Häufig gestellte Fragen
Wer ist Joseph M’Barek?
Joseph M’Barek ist ein deutscher Schauspieler und Filmproduzent. Er wurde am 28. Mai 1986 in München geboren und ist der jüngere Bruder von Elyas M’Barek.
In welchen Filmen hat Joseph M’Barek mitgespielt?
Joseph M’Barek spielte unter anderem in „Sommersturm“ (2004), „Grenzverkehr“ (2005) und „Die Welle“ (2008). Später konzentrierte er sich auf die Filmproduktion.
Welche Rolle spielte Joseph M’Barek in „Die Welle“?
Joseph M’Barek spielte 2008 die Rolle Thorben. Sein Bruder Elyas M’Barek war im selben Film als Sinan zu sehen.
Wie hoch ist das Vermögen von Joseph M’Barek?
Sein Vermögen ist nicht öffentlich bekannt. Es liegen keine verlässlichen Angaben oder nachvollziehbar belegten Vermögensschätzungen vor.
Hat Joseph M’Barek eine Frau oder Freundin?
Ob Joseph M’Barek verheiratet ist oder eine Freundin hat, ist öffentlich nicht zuverlässig bestätigt. Er hält sein Privatleben weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus.
Fazit
Joseph M’Barek hat sich von frühen Schauspielrollen zu einer Tätigkeit in der Filmproduktion entwickelt. Sein Studium, die Produzentenarbeit an „5 Jahre Leben“ sowie spätere Projekte wie „Curveball“, „Stiller“ und „Extrawurst“ geben seinem Werdegang ein eigenständiges Profil.
Sein Vermögen und sein Beziehungsstatus lassen sich dagegen nicht verlässlich bestimmen. Für seine Biografie sind die dokumentierten beruflichen Leistungen aussagekräftiger als unbelegte private Zahlen oder Gerüchte. Damit steht Joseph nicht nur als Bruder von Elyas M’Barek, sondern auch als eigenständiger Filmschaffender im Blickpunkt.
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