Martina Wziontek ist Architektin, Gründerin des Hilfsvereins Burundikids und Ehefrau der Fernsehmoderatorin Bettina Böttinger. Seit 2003 setzt sie sich für Bildungs- und Sozialprojekte in Burundi ein. Für dieses Engagement wurde sie 2021 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Während ihre berufliche und gemeinnützige Arbeit gut dokumentiert ist, bleibt ihr Privatleben weitgehend außerhalb der Öffentlichkeit.
Kurzbiografie von Martina Elisabeth Wziontek
| Merkmal | Angaben |
|---|---|
| Vollständiger Name | Martina Elisabeth Wziontek |
| Bekannt als | Martina Wziontek, Ehefrau von Bettina Böttinger |
| Beruf | Diplom-Ingenieurin, Architektin und Vereinsgründerin |
| Geburtsdatum | Nicht öffentlich bestätigt |
| Alter | Nicht öffentlich bestätigt |
| Geburtsort | Nicht öffentlich bestätigt |
| Ausbildung | Architekturstudium; Fachhochschule Hagen und Fachhochschule Köln laut Medienberichten |
| Lebenspartnerin / Ehefrau | Bettina Böttinger, Fernsehmoderatorin |
| Partnerschaft | Eingetragene Lebenspartnerschaft seit dem 4. Juli 2016; später als Ehepaar bezeichnet |
| Kinder | Keine öffentlich bestätigten Angaben |
| Wohn- und Arbeitsort | Köln, Deutschland (beruflicher Bezug; aktueller privater Wohnort nicht bestätigt) |
| Bekannt für | Gründung von Burundikids e. V. im Juli 2003 und Bildungsprojekte in Burundi |
| Auszeichnungen | Bundesverdienstkreuz am Bande (2021) |
Martina Wziontek: Beruf und Herkunft
Martina Elisabeth Wziontek ist Diplom-Ingenieurin der Fachrichtung Architektur. Die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen führt sie mit beruflichem Bezug zu Köln und nennt freischaffende sowie angestellte Tätigkeiten. Ein Medienporträt nennt die Fachhochschule Hagen und die Fachhochschule Köln, heute TH Köln, als Stationen ihres Studiums; genaue Studienzeiten und das Abschlussdatum sind nicht unabhängig belegt. Auch frühere Arbeitgeber und ihre Bauaufträge in Deutschland sind nicht vollständig öffentlich dokumentiert.
Zu Kindheit, Eltern, Geschwistern und Geburtsort gibt es keine ausreichend gesicherten Angaben. Ebenso wenig sind ihr Geburtsdatum und ihr Alter zuverlässig veröffentlicht. Angaben zum Geburtstag ihrer Ehefrau dürfen nicht mit ihren eigenen verwechselt werden: Bettina Böttinger wurde am 4. Juli 1956 in Düsseldorf geboren.
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Bettina Böttinger und Martina Wziontek: Ihre Beziehung
Von einer langen Bekanntschaft zur Partnerschaft
Wann sich die beiden Frauen erstmals begegneten, ist nicht dokumentiert. Im Gespräch mit dem Kölner Stadt-Anzeiger vom 2. Juli 2021 berichtete Böttinger, dass sie sich schon lange gekannt hätten, bevor sich daraus eine Liebesbeziehung entwickelte. Zu diesem Zeitpunkt seien sie seit ungefähr acht Jahren ein Paar gewesen. Demnach dürfte ihre Beziehung um 2013 begonnen haben, ein genaues Datum ist jedoch nicht belegt. Zuvor hätten beide die Beziehungen der jeweils anderen über längere Zeit miterlebt.
Lebenspartnerschaft und Ehe
Am 4. Juli 2016, Böttingers 60. Geburtstag, schlossen die Frauen im Historischen Rathaus in Köln eine eingetragene Lebenspartnerschaft. Die damalige Oberbürgermeisterin Henriette Reker hielt die Ansprache. Zeitgenössische Berichte bestätigten die Feier; auch Böttingers langjährige Arbeit für den „Kölner Treff“ wurde damals gewürdigt.
Rechtlich war ihre Verbindung 2016 noch keine Ehe. Gleichgeschlechtliche Paare konnten in Deutschland erst ab Oktober 2017 heiraten. Im Juli 2017 erklärte Böttinger gegenüber der B.Z., dass sie ihre eingetragene Lebenspartnerschaft in eine Ehe umwandeln lassen wolle. Spätere Medienberichte bezeichnen die beiden Frauen als Ehefrauen. Wann die rechtliche Umwandlung erfolgte, ist öffentlich jedoch nicht unabhängig bestätigt.
Familie und gemeinsamer Alltag
Beide sind eng mit Köln verbunden. Ältere Interviews beschrieben sie als gemeinsam in der Südstadt lebend. Ob diese Wohnsituation im Oktober 2026 unverändert besteht, ist nicht bestätigt; auch über ein gemeinsames Haus oder Eigentumsverhältnisse gibt es keine belastbaren Angaben. In einem Interview mit GALORE vom September 2019 beschrieb Böttinger ihr Zusammensein als vertraut und die Verständigung oft als unkompliziert.
Über eigene oder gemeinsame Kinder Wzionteks liegen keine gesicherten öffentlichen Informationen vor. Deshalb wäre sowohl die Behauptung, sie habe Kinder, als auch die gegenteilige Behauptung unbegründet. Böttinger sprach im Juli 2021 über Kinder und veränderte gesellschaftliche Möglichkeiten für gleichgeschlechtliche Paare; daraus lassen sich keine konkreten familiären Verhältnisse ableiten. Beide zeigen sich gelegentlich gemeinsam bei Veranstaltungen, bewahren aber große Teile ihres Alltags für sich.

Die Reise, aus der Burundikids entstand
Im September 2002 reiste Wziontek mit der Kriegs- und Krisenfotografin Ursula Meissner nach Ruanda und Burundi. Meissner beschäftigte sich mit Kriegs- und Aidswaisen sowie ehemaligen Kindersoldaten. Es war nach der Vereinsgeschichte Wzionteks erste Reise in eine Krisenregion. In Burundi begegnete sie Verena Stamm, einer ehemaligen deutschen Krankenschwester, die seit 1972 dort lebte und im Jahr 2000 zwei Heime für insgesamt 50 Straßen- und Waisenkinder gegründet hatte.
Stamm wollte eine Schule bauen. Wziontek erkannte, dass sie mit ihrer Ausbildung zur Umsetzung beitragen konnte. Im Juli 2003 gründete sie in Euskirchen den gemeinnützigen Verein Burundikids e. V., der heute seinen Sitz in Köln hat. Die Organisation arbeitet mit Stamms lokaler Fondation Stamm zusammen und bezeichnet sich als konfessionell und politisch unabhängig. Aus dem ursprünglichen Schulvorhaben entwickelte sich eine Zusammenarbeit in Bildung, Ausbildung, Gesundheit, Kinder- und Frauenrechten sowie wirtschaftlicher Förderung.
Zum 20-jährigen Bestehen im Januar 2023 erinnerte Wziontek daran, dass sie anfangs nicht gewusst habe, worauf sie sich einlasse. Der Ausbau der Projekte beruhte auf vielen Partnern und Unterstützern in Burundi und Deutschland, nicht allein auf ihrer persönlichen Arbeit.
Schulen und Bauprojekte in Burundi
École Polyvalente Carolus Magnus
Zu den frühen Projekten zählt die École Polyvalente Carolus Magnus (EPCM) in Kajaga bei Bujumbura, die im Schuljahr 2006/2007 ihren Betrieb aufnahm. Nach einem Bericht des PTA-Forums entwarf Wziontek die Pläne für das Schulgebäude. Aus der Schule wurde ein Bildungszentrum mit weiterführenden und beruflichen Angeboten, darunter die pharmazeutisch-technische Ausbildung. Für 2017 wurden rund 900 Schülerinnen und Schüler genannt; diese historische Zahl darf nicht als heutiger Stand gelten.
Thilo Kehrer Center
In Gitega entstand nach ihren Bauplänen auch das Thilo Kehrer Center, das im Juni 2022 eröffnet wurde. Das Jugendzentrum nahe der technischen Schule École Technique Omnis bietet sportliche, kulturelle und berufsbezogene Möglichkeiten. Grundlage der Planung waren unter anderem Befragungen junger Menschen. Die Thilo Kehrer Foundation trug wesentlich zur Finanzierung von Bau und Ausstattung bei; Burundikids und die Fondation Stamm wirkten an der Umsetzung mit.
Bundesverdienstkreuz für ihr Engagement
Am 30. Juni 2021 überreichte Henriette Reker Wziontek im Historischen Rathaus Köln das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Der Orden würdigte ihren langjährigen Einsatz in Burundi; die offizielle Bekanntgabe des Bundespräsidenten folgte am 1. Juli 2021. Wziontek verstand die Auszeichnung ausdrücklich als Anerkennung der gemeinsamen Arbeit des Burundikids-Teams. Bettina Böttinger war bei der Verleihung anwesend.
Ihre Arbeit und ihr öffentliches Leben 2026
Die Vereinsunterlagen von 2026 führen Wziontek weiterhin als Vorsitzende. Burundikids unterstützt neben Schulen auch Gesundheits- und Ausbildungsangebote sowie wirtschaftliche Initiativen. Im Oktober 2026 meldete der Verein, dass 39 von 40 Prüflingen der pharmazeutisch-technischen Ausbildung an der EPCM ihren Abschluss bestanden hätten. Solche Ergebnisse sind Leistungen der Beteiligten vor Ort und ihrer Partner, nicht einer einzelnen Person.
Wziontek äußerte zum Vereinsjubiläum 2023 den Wunsch, ihre Arbeit fortzusetzen und jüngeren Menschen schrittweise mehr Verantwortung zu übertragen. Öffentlich spricht sie vorwiegend über diese Projekte, während Böttinger als Fernsehmoderatorin bekannt ist. Böttinger hat auch über lesbische Sichtbarkeit und gesellschaftliche Veränderungen gesprochen; das Paar hält persönliche Details dennoch weitgehend privat.
Für Vermutungen über eine Krankheit oder eine Krebsdiagnose Wzionteks gibt es in den geprüften Quellen keine belastbare Bestätigung. Auch über ihr Einkommen oder Privatvermögen liegen keine verifizierten Zahlen vor. Vereinsfördermittel und Spenden sind nicht mit ihrem persönlichen Vermögen gleichzusetzen; der Vereinsvorstand arbeitet laut Transparenzangaben ehrenamtlich.
Häufig gestellte Fragen
Wer ist Martina Wziontek?
Martina Wziontek ist eine deutsche Architektin, Gründerin des Hilfsvereins Burundikids e. V. und Ehefrau der WDR-Moderatorin Bettina Böttinger.
Wie alt ist Martina Wziontek?
Ihr genaues Geburtsdatum und ihr Alter sind öffentlich nicht zuverlässig bestätigt.
Seit wann sind Martina Wziontek und Bettina Böttinger verheiratet?
Die beiden schlossen am 4. Juli 2016 eine eingetragene Lebenspartnerschaft. Spätere Berichte bezeichnen sie als Ehepaar; das genaue Datum der Eheschließung ist nicht bestätigt.
Hat Martina Wziontek Kinder?
Über eigene oder gemeinsame Kinder von Martina Wziontek und Bettina Böttinger liegen keine gesicherten öffentlichen Informationen vor.
Welchen Beruf hat Martina Wziontek?
Martina Wziontek ist Diplom-Ingenieurin und Architektin. Seit 2003 engagiert sie sich mit ihrem Verein Burundikids für Bildungs- und Sozialprojekte in Burundi.
Fazit
Martina Wziontek ist als Bettina Böttingers Ehefrau bekannt, hat sich aber vor allem durch ihre Arbeit als Architektin und Gründerin von Burundikids ein eigenes öffentliches Profil geschaffen. Seit der Reise von 2002 verbindet sie Fachwissen mit langfristigen Bildungs- und Sozialprojekten in Burundi; 2021 wurde sie dafür mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt. Die Beziehung zu Böttinger ist seit Jahren öffentlich, zahlreiche familiäre Einzelheiten sind dagegen nicht dokumentiert. Ihr langjähriges Engagement bietet den verlässlichsten Einblick in ihr Leben.
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